• Christine Ströhlein

Weltlachtag

Wir haben mal wieder einen schönen besonderen Feiertag entdeckt, denn heute ist Weltlachtag 😊. Mama sagt immer, Lachen ist gesund und man lebt deutlich entspannter, wenn man nicht alles so ernst nimmt. Aber warum gibt es dafür einen extra Tag? Lachen sollte man doch immer?


Der Aktionstag wurde 1998 von einem Arzt ins Leben gerufen, der auch die Yoga-Lachbewegung erschaffen hat. Lachclubs – ja, sowas gibt es 😉 – treffen sich weltweit, um gemeinsam drei Minuten lang zu lachen als Zeichen für Frieden auf der ganzen Welt.


Lachen ist ein angeborenes Ausdrucksverhalten von euch Menschen, baut Stresshormone ab und stärkt das Immunsystem. Aber können eigentlich auch wir Hunde lachen? Also, Menschen mit Vierbeinern sagen eindeutig ja! Und es stimmt, Hunde können tatsächlich ihre Mundwinkel bewusst nach oben ziehen, was aber immer im gesamten Kontext gesehen werden muss! „Zähnezeigen“ kann auch ganz andere Bedeutungen haben 😊.


Man könnte vier verschiedene „Lachsequenzen“ unterscheiden, das entspannte Lächeln (und hier wirkt der Hund wirklich glücklich, sein gesamter Körper ist entspannt und locker), das leicht angespannte Lächeln (hier zeigt die übrige Körpersprache, vor allem Augen und Ohren, schon Stressverhalten), das gelernte Lächeln (wenn wir entsprechende Momente bestätigen) und das unterwürfige Lächeln (was als Beschwichtigungssignal eingesetzt wird und nicht mit Aggression verwechselt werden darf).


Gerade letzteres Beispiel solltet ihr Menschen gut deuten lernen, denn wenn der Hund die Lefzen bis auf Anschlag nach hinten zieht und seine gesamten Zähne zeigt, will er euch sagen, dass er gerade extremen Stress hat und ihr mit dem, was gerade passiert, aufhören sollt.


Die Körpersprache seiner Vierbeiner deuten lernen sollte – nicht nur am Weltlachtag – oberste Priorität bei jedem Hundehalter sein!


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