• Christine Ströhlein

W ... wie Warten

Mama spricht, wenn wir trainieren – also ich, meine Hundegeschwister oder auch Vierbeiner auf dem Hundeplatz – häufig von Sachen wie „Impulskontrolle“ und „Frustrationstoleranz“. Ich weiß zwar nicht, was genau das bedeutet, aber ganz oft muss ich dann warten, mich gedulden und beherrschen, und gerade, weil ich eine kleine Hibbelmaus bin, ist das wohl wirklich wichtig. Mama sagt, ich muss lernen, Frust auszuhalten und meine Impulse im Griff zu haben, damit es für uns alle viel entspannter ist. Und es stimmt, sie hat wirklich recht, denn seit ich gelernt habe, brav zu warten und auf meinen Namen oder ihr „Ok“ als Freigabe zu hören, werde ich nicht mehr von ihr ausgebremst und auch sie ist dadurch insgesamt viel cooler geworden. Mama hat wohl zeitgleich mit mir ihre Impulskontrolle ebenfalls ganz fleißig trainiert 😇!

Du kannst sowas auch jederzeit, ob draußen oder drinnen, mit deinem Liebling üben. Fang mit kurzen Einheiten an, die Freigabe darf am Anfang immer relativ schnell erfolgen, und dann baust du die Zeit nach und nach aus. Vor dem Futternapf warten, auf dem Platz liegen oder sitzen bleiben, dem geworfenen Ball nicht gleich nachsausen, aus dem Spiel mit anderen Hunden gerufen werden ... es gibt sehr viele Möglichkeiten im Alltag, Geduld zu trainieren. Aber wichtig ist, dass du die Impulskontrolle nicht überstrapazierst und auch ganz viele Ruhephasen einstreust, damit verbrauchte Energie wieder geladen werden kann. Sonst kannst du deinen Liebling auch schnell überfordern! Stelle einfach für dich und deine Fellnase Spielregeln auf, die ihr euch dann nach und nach gemeinsam erarbeitet. Mama sagt, dass sowas auch ganz tolle Beziehungsarbeit ist!

Schreib mir doch mal in den Kommentaren, in welchen Situationen es dir wichtig ist, dass dein Hund warten kann.

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