• Christine Ströhlein

T ... wie Tomaten

Riecht es bei euch auch immer mal soooo extrem lecker auf den Feldern? Ich weiß gar nicht, warum Mama dabei die Nase rümpft, denn wir – also ich und meine Hundegeschwister – finden das mega toll. Eigentlich sollte sie sich ja mitfreuen und auch darin wälzen wollen, aber gut, wenn sie nicht will, ihre Sache! Ich jedenfalls finde Odel, wie die das hier nennen, so richtig klasse. Mama hat mir zwar gesagt, dass das ein Dünger aus Urin und Kot ist, aber sollte mich das abschrecken? Neeee, niemals! Jetzt im Herbst stinkt es nochmal so richtig gewaltig 😉 Mama freut sich, dass ab 01. November Winterpause für die Bauern ist, aber bis dahin halte ich mein feines Galgonäschen immer wieder in die Luft und nehme den tollen Duft auf. Und wenn ich es schaffe, mich auch einmal darin zu wälzen, dann hat Mama einen tollen Geheimtipp parat, den sie gerne mit euch teilen möchte… Tomatensaft oder – besser noch – passierte Tomaten (die fließen nicht so schnell weg wie die flüssige Alternative) helfen, den – für sie – ekligen Geruch aus mir rauszubekommen. Auch das beste Shampoo wird nicht verhindern, dass immer noch etwas Odel wahrnehmbar ist. Also solltet ihr, wenn euer Vierbeiner stinkend von einem kleinen Ausflug zurückkommt (funktioniert auch bei totem Fisch, Wildschweinhäufchen u.a.), nach der normalen Shampoowäsche reichlich Tomaten (Saft oder püriert/passiert) ins Fell massieren, kurz einwirken lassen und dann wieder ausspülen. Danach… kein Gestank mehr… Tomaten neutralisieren Gerüche! Der Tipp kommt ursprünglich wohl aus Amerika, wo Menschen ihre Wohnung mit Tomatensaft „putzen“, wenn ein Stinktier zu Besuch war (oder eben auch ihre Hunde mit Tomatensaft waschen, wenn diese mit einem Skunk Kontakt hatten). Der Geruch von Stinktier ist – haben sie mir gesagt – noch viel Schlimmer als Odel, und es funktioniert wirklich! Also, immer ein paar Dosen oder Packungen Tomaten zuhause haben, liebe Hundemamas und -papas 😊.

Tomaten gehören zur Pflanzenfamilie der Nachtschattengewächse und enthalten im grünen Stadium das für uns Hunde giftige Solanin, das sich mit fortschreitender Reife aber immer mehr reduziert. Also ist es nicht schlimm, wenn wir mal ein bisschen davon naschen oder Tomate in unserem Hundefutter verarbeitet ist. Aber im Garten solltet ihr gut auf eure Lieblinge aufpassen, wenn Tomaten angebaut sind, damit sie – vor allem keine grünen – Früchte klauen.

Wie haltet ihr das mit dem Baden eurer Hunde, regelmäßig oder nur, wenn es wirklich notwendig ist? Wir Hunde besitzen ja am ganzen Körper Talgdrüsen, die unser Fell mit einem Fettfilm überziehen, sozusagen als Selbstreinigung und Schutz. Und wenn wir zu oft gewaschen werden, verlieren wir diese Schutzschicht und es dauert länger, bis sich alles erholt hat. Also lieber nicht zu oft bitte!

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