• Christine Ströhlein

D ... wie Dogge

Die Dogge
 ist zuallererst mal riesig 😉. Mama sagt ja, sie ist erstaunt, wie groß ich mit meinen nun bald 8 Monaten schon bin, aber wenn ich neben dem Kerl auf dem Foto liege, komme ich mir total winzig vor! Diese Hunde gibt es in gelber Farbe und gestromt, in blau, gefleckt (dann heißen sie Tiger 🐯) und schwarz. Buben können eine Widerristhöhe von mehr als 80 cm erreichen, MĂ€dels um die 72 cm. Und die sind schwer
 sehr schwer
 RĂŒden bis 90 kg! Frag mal Mama, wie das ist, wenn eine Dogge auf den Fuß steigt
 das tut echt weh 😝. Übergewicht sollten die unbedingt vermeiden, nicht nur wegen Mamas Zehen, sondern auch wegen der extremen Belastung der eigenen Gelenke.

Schon vor ĂŒber 4000 Jahren hatten die Assyrer große Kampfhunde mit kurzen Schnauzen und Haaren, und man vermutet, dass dies bereits Vorfahren der heutigen Doggen waren. Aber erst ab dem 16. Jahrhundert lĂ€sst sich die Geschichte dieser Rasse wirklich nachverfolgen, als aus England krĂ€ftige hochbeinige Hunde, ein Mix aus Mastiffs und irischem Wolfshund, zu uns kamen. Damals hießen sie noch „Englische Doggen“ (Dogge stammt vom englische Wort Dog fĂŒr Hund). An FĂŒrstenhöfen wurden sie fĂŒr die Wildsau-, Hirsch- und BĂ€renjagden gehalten und durften, wenn sie stark und edel waren, sogar mit vergoldeten HalsbĂ€ndern nah beim FĂŒrsten leben. Da sich aber im 19. Jahrhundert die Form der Jagd Ă€nderte, wurden die Doggen nicht mehr gebraucht und wurden seltener, bis 1863 auf der ersten großen Ausstellung Deutschlands 8 Hunde als „dĂ€nische“ und 7 als „Ulmer“ Doggen prĂ€sentiert wurden. 1876 einigte man sich dann auf den einheitlichen Namen „Deutsche Dogge“ und grĂŒndete spĂ€ter in Berlin den ersten Rassezuchtverein. Heute ist – wie du ja auf dem Foto sehen kannst – die Dogge eine der grĂ¶ĂŸten Rassen ĂŒberhaupt. Sie sind freundlich (meistens 😉) und sehr anhĂ€nglich. Ich glaube, die denken manchmal, sie wĂ€ren kleine SchoßhĂŒndchen 😁. Leider ist ihre Lebenserwartung nicht so hoch, selten werden sie Ă€lter als 8 Jahre.

„Die Deutsche Dogge vereinigt in ihrer edlen Gesamterscheinung bei einem großen, krĂ€ftigen und wohlgefĂŒgten Körperbau, Stolz, Kraft und Eleganz. Durch Substanz gepaart mit Adel, Harmonie der Erscheinung, mit einer wohlproportionierten LinienfĂŒhrung sowie mit ihrem besonders ausdrucksvollen Kopf wirkt sie auf den Betrachter wie eine edle Statue. Sie ist der Apoll unter den Hunderassen.“ (Rassestandard der FCI)

In Amerika ist die Dogge (dort heißen sie Great Dane) ĂŒbrigens offizieller State Dog von Pennsylvania. Kennst du auch Doggen in deinem Umfeld? Bei uns sind regelmĂ€ĂŸig zwei in Mamas Hunde-WG zu Gast (auf dem Foto RĂŒde Quimba von der „Wolfshöhle“).


http://www.wolfshoehle-doggen.de

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